Historisches Aufgebot: Der SC Uster reist mit einer Rekorddelegation an die EM 2026 nach Paris

Der SchwimmClub Uster (SCU) untermauert eindrucksvoll seine Vormachtstellung im Schweizer Schwimmsport. Für die anstehenden Europameisterschaften 2026 in Paris haben sich insgesamt 13 Athletinnen und Athleten des SCU qualifiziert. Begleitet wird das Team von den beiden Uster-Trainern Paul Kutscher und Gabriel Schneider, die vom Verband in wichtigen Funktionen für das Nationalteam aufgeboten wurden.

Mit elf Aktiven im Beckenschwimmen (Pool) stellt der SC Uster das sportliche Fundament der Nationalmannschaft: Von der insgesamt 19-köpfigen Schweizer Pool-Delegation von Swiss Aquatics kommen allein neun Athleten aus Uster. Das bedeutet, dass der SCU fast die Hälfte des gesamten helvetischen Pool-Kaders stellt – hinzu kommen zwei Freiwasser-Spezialisten sowie zwei internationale Top-Schwimmer, die für ihre jeweiligen Heimatländer an den Start gehen. Das Aufgebot des SC Uster im Überblick:

Beckenschwimmen (Pool)

  • Noè Ponti (NLZ): Der Olympiamedaillengewinner und absolute Ausnahmekönner gehört über die Delfin-Sprintstrecken zu den ganz grossen Titelfavoriten dieser Europameisterschaft.
  • Antonio Djakovic: Wenn der WM- und EM-Medaillengewinner sowie Olympia-Finalist an seine Bestleistungen herankommt, springt über die mittleren Freistildistanzen wieder eine absolute Topplatzierung heraus.
  • Marius Toscan (NLZ): Der Routinier fokussiert sich auf die kräftezehrenden 400m Lagen, eine Disziplin, die er in der Schweiz seit Jahren nach Belieben dominiert.
  • Angelina Patt: Die vielseitige Schweizer Meisterin geht über die 200m Lagen sowie auf den kurzen Rückenstrecken an den Start.
  • Julia Ullmann: Die U23-EM-Finalistin geht über ihre Hauptdisziplinen 50m und 100m Delfin an den Start.
  • Gian-Luca Gartmann: Der Lagen- und Brustspezialist ist eine tragende, vielseitig einsetzbare Säule im Nationalteam.
  • Vanna Djakovic: Die Ausdauerspezialistin hat sich fest im Nationalkader etabliert und fokussiert sich auf die langen Freistilstrecken.
  • Flavio Bucca: Der Rückenspezialist will seine starke Entwicklung nutzen, um europäische Finalplätze anzugreifen.
  • Kay-Lyn Löhr (NLZ): Das junge Brust- und Lagentalent reist in absoluter Topform nach Paris.
  • Timo Sorgius (GER): Der Freistilexperte geht für das deutsche Team an den Start und will seine persönlichen Bestzeiten unterbieten.
  • Leon Opatril (AUT) (NLZ): Der österreichische Sprintspezialist startet für das Team Österreich auf den Sprintstrecken und in den Staffeln.

Freiwasser (Open Water)

  • Christian Schreiber: Der erfahrene Langstreckenschwimmer blickt auf eine bisher starke Saison zurück und bringt viel internationale Erfahrung mit in den harten taktischen Kampf des Freiwassers.
  • Nolan Carrel: Das aufstrebende Open-Water-Talent untermauerte seine starke Saisonform im Vorfeld und will in Paris den nächsten grossen Entwicklungsschritt vollziehen.

Der Fahrplan: Feinschliff für Paris

Die Vorbereitung auf den kontinentalen Saisonhöhepunkt befindet sich nun auf der Zielgeraden. Nach der erfolgreichen Sommer-Schweizermeisterschaft in Lausanne trainieren die Athletinnen und Athleten zunächst während zwei Wochen in Uster respektive Tenero, um die Form weiter zu festigen. Anschliessend reist das Beckenteam für ein Kurztrainingslager nach Ostia (Italien), wo unter optimalen Bedingungen der letzte technische Feinschliff erfolgt. Den Abschluss der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung bildet ein dreitägiges Pre-Camp im CST Tenero, bevor die Schweizer Delegation die Reise nach Frankreich antritt.

Die Vereinsleitung gratuliert den Athletinnen und Athleten sowie dem gesamten Trainerstaff herzlich zu dieser historischen Qualifikation und wünscht dem Team viel Erfolg für die Titelkämpfe in Frankreich!